dpa / news aktuell - ots, 21.01.2003 

Sonderheft Diabetes: Genetische Anlage, aber kein unvermeidliches Schicksal

Eschborn (ots) - Diabetes ist vererbbar. Nicht die Erkrankung selbst, aber die genetische Anlage zu dem Stoffwechseldefekt. So steigt das Risiko für einen Typ-2-Diabetes drastisch an - nämlich auf 30 bis 40 Prozent -, wenn Verwandte ersten Grades bereits erkrankt sind. Vorbeugung, Früherkennung und Information gehören gerade deshalb zu den effektivsten Waffen im Kampf gegen den Diabetes, wie auch Professor Dr. med. Bernhard Böhm von der Sektion Endokrinologie der Universität Ulm im Gespräch mit der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA - Diabetes« betonte.

Ganz vorne auf der Liste der präventiven Maßnahmen stehen gesunde Ernährung und Bewegung. Dieses Duo hat seine Wirksamkeit gleich in mehreren Studien unter Beweis gestellt: Demnach senken Personen mit verminderter Zuckerverwertung ihr Diabetes-Risiko um 50 Prozent, wenn sie ihr Gewicht durch fettarmes Essen und körperliche Aktivität um fünf Kilogramm verringern. Wer durch Ernährung und Bewegung sein Übergewicht um zehn Kilogramm reduziert, hat ein um 44 Prozent vermindertes Risiko, an den Folgeschäden des Diabetes zu sterben.

Weitere Themen in diesem Heft: Harntests zur Früherkennung und Warnung +++ Ein Mittel gegen Folgeschäden +++ Abschied von der Blutzucker-Achterbahn.


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